Journal
30. Juni 2026
Über „Öffnet man das Tor, viel gefallenes Laub“
Text
mon wo hirakeba rakuyou ooshi — Öffnet man das Tor, viel gefallenes Laub.
Zur Herkunft
Aus einem Gedicht des Tang-Dichtermönchs Muka, an seinen Vetter Jia Dao gesandt: das Verspaar „Dem Regen lauschend, endet die kalte Nacht; öffnet man das Tor, ist des gefallenen Laubes viel.“ Verzeichnet in den Vollständigen Tang-Gedichten (Bd. 813) und später in die Zenrin Kushū, den Kanon der Zen-Sprüche, aufgenommen.
Zur Deutung
Während man dem Regen lauschte, verging die lange kalte Nacht unbemerkt. Das Tor öffnet sich auf Blätter, die fielen, während niemand zusah. Die Dinge wandeln sich still, selbst durch eine einzige Nacht. Wenn man es bemerkt, ist die Jahreszeit schon weitergeschritten.
Zum Gewand
Das Siegel dieses Wortes wurde in Tokio vom Künstler Satake Hōsen von Hand geschnitten. Die Vorderseite trägt das Siegel dieses Wortes; Rückseite und Innenlabel tragen das Hōsen-Siegel (寳千), gedruckt in Zinnoberrot.
Die Basis ist die Bella + Canvas 3001 für Kurzarm, die Gildan 2400 für Langarm. Ein Gefäß für das Wort, nicht der Gegenstand selbst.
― hosen, tokyo
Das Kleidungsstück zu diesem Wort
Öffnet man das Tor, viel gefallenes Laub
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