Journal
30. Juni 2026
Über „Gräser, Bäume und das Land“
Text
sou moku koku do — Gräser, Bäume und das Land.
Zur Herkunft
Der Anfang von „sōmoku kokudo shikkai jōbutsu“ — Gräser, Bäume und das Land erlangen allesamt die Buddhaschaft. Die Wendung gründet auf der Lehre des Nirvana-Sutra (Nehan-gyō), dass alle Wesen die Buddha-Natur tragen, findet sich jedoch wörtlich in keinem überlieferten Sutra. Sie nahm im Denken der Tendai-Schule Gestalt an und wurde erstmals vom Heian-zeitlichen Tendai-Mönch Annen in der Schrift Shinjō sōmoku jōbutsu shiki niedergeschrieben; später kehrt sie häufig in den Libretti des Nō-Theaters wieder.
Zur Deutung
Gräser, Bäume und das Land selbst sind mit eingeschlossen. Die Natur, die zum Erwachen gelangt, bleibt nicht dem vorbehalten, das fühlt und wählt. Was betrachtet wird, trägt dieselbe Natur wie der, der betrachtet. Hier bleibt nichts draußen.
Zum Gewand
Das Siegel dieses Wortes wurde in Tokio vom Künstler Satake Hōsen von Hand geschnitten. Die Vorderseite trägt das Siegel dieses Wortes; Rückseite und Innenlabel tragen das Hōsen-Siegel (寳千), gedruckt in Zinnoberrot.
Die Basis ist die Bella + Canvas 3001 für Kurzarm, die Gildan 2400 für Langarm. Ein Gefäß für das Wort, nicht der Gegenstand selbst.
― hosen, tokyo
Das Kleidungsstück zu diesem Wort
Gräser, Bäume und das Land
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